Welpenbetreuer-Ausbildung Nov.2006

Ausbildung zum Welpenbetreuer - Auftakt zur zweiten Runde


Zum zweiten Mal starteten Interessierte in eine Ausbildung zum Welpenbetreuer im RZV. Es begann mit einem Intensiv-Wochenende am 11./12. November 2006 und im Januar 2007 folgte dann der Endspurt, der mit einer Prüfung endete. Energiegeladen und voller Spannung gingen die Teilnehmer/Innen diese letzte Hürde an.

Wie auch schon bei der ersten Gruppe der im RZV ausgebildeten Welpenbetreuer (2005/2006) stellte auch diesmal die Hovawart-Übungsgruppe Gummersbach ihr Vereinsheim zur Verfügung. Die Gummersbacher Hundefreunde versorgten wie gewohnt die Teilnehmer/Innen aufs Beste mit leckeren, herzhaften und süßen Schmankerln aus Topf und Ofen.

Als Referenten wurden Roswitha Bock, Frank Berges und Michael Vorsatz gewonnen. Sie vermittelten den sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus unterschiedlichen Landesgruppen kompetent, anschaulich und spannend die theoretischen und praktischen Inhalte.

Roswitha Bock führte in die Theorie der Praxis ein. In Ihren Referaten vermittelte sie Inhalte und Hintergründe der praktischen Arbeit auf dem Welpenplatz.
Der theoretischen Vorbereitung folgte eine Praxiseinheit, die den Teilnehmer/Innen neben der Freude, die Welpen beim Toben zu beobachten, auch neue Erkenntnisse brachte und ihre Wahrnehmung weiter schulte. Des Weiteren nutzten die Teilnehmer/Innen die Gelegenheit, unter der Anleitung von Roswitha Bock und Frank Berges, die vermittelten neuen theoretischen Inhalte umzusetzen und ihre Kenntnisse in praktischen Übungen zu ergänzen und zu vertiefen.
Den Referenten gelang es ausgezeichnet, die theoretischen Aspekte der Welpenschule, gespickt mit Beispielen aus dem Alltag, praxisnah zu veranschaulichen.

Frank Berges zeigte in seinen Referaten die Organisationsstrukturen des RZV sowie dessen Einbindung in andere nationale und internationale Verbände auf, stellte das Konzept der RZV-Welpenschule vor und gab Informationen zur Züchterschulung.
Des Weiteren vermittelte er die für die Arbeit als Welpenbetreuer außerordentlich wichtigen Inhalte „Wesensentwicklung und Wesensförderung“, „Konflikt“ sowie „Welpe und Stress“. Außerdem referierte er zu den für alle Hundeführer wichtigen Themen „Lernen und Arbeit“ sowie „ Gedanken zum Spiel zwischen Mensch und Hund“.

Michael Vorsatz brachte den zukünftigen RZV-geprüften Welpenbetreuer/Innen die Inhalte „Kommunikation“ und „Menschenführung“ näher. Eine Einführung in das Thema „Notfall auf dem Hundeplatz“ schloss seinen Part ab.

Die umfassenden Inhalte der Präsentationen gestalteten die beiden Wochenenden zwar anstrengend, aber durch das lockere und effektive Miteinander trotzdem kurzweilig. Bei allen Vortragenden gab es zudem jederzeit die Möglichkeit, Fragen zu stellen sowie Einzelthemen anzusprechen und zu vertiefen.

Die Pausen und das abendliche gemütliche Beisammensein nutzten die Teilnehmer/Innen gerne und intensiv, um sich in gemeinsamen Gesprächen näher kennen zu lernen und Erfahrungen auszutauschen.

Alles in allem hat sich das fleißige Arbeiten gelohnt, alle Teilnehmer/Innen haben die Abschlussprüfung bestanden.

Der Abschied von einander war herzlich und die Teilnehmer/Innen brachten den Wunsch zum Ausdruck, sich auch in Zukunft gegenseitig zu unterstützen und Informationen auszutauschen.



Monika Eilhardt
25. Januar 2007


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