Ereignisse 2016

Leistungsprüfung in Gummersbach

29. Oktober 2016

JB und ZTP in Gummersbach

24. / 25. September 2016

Ich weiß, die Erwähnung des Wetters in Gummersbach ist ein alter Hut, aber es ist schon sehr erstaunlich so spät im Jahr bei so schönem, warmen Wetter dort eine Veranstaltung zu haben.

Es war aber auch nicht zu heiß, so dass die Hunde alle gleich gute Bedingungen hatten.

Leider war die ZTP nicht ausgebucht. Und das, wo wir den Steward aus einer anderen Landesgruppe „einfliegen“ lassen mussten, da von unseren 5 Stewards keiner konnte (aus den verschiedensten Gründen).

Detlef Döring kannte allerdings den Hundeplatz und erledigte seine Aufgabe zu aller Zufriedenheit.

Kein Hund hatte sein Problem damit, dass er jetzt am Ende der Leine ging.

Da auch einer der Körmeister nicht konnte (es waren noch nicht alle Welpen abgegeben) musste wieder mal Helge Ludwig aus der LG Süd aktiviert werden. Da Herr Ludwig aus Augsburg anreiste, sollte er verständlicherweise schon am Vorabend anreisen, was mir einen sehr lustigen, in der Vergangenheit unserer RZV-Mitgliedschaft schwelgenden, Abend bescherte.

 

Am Samstag stieß dann die andere Körmeisterin, Eva Preisinger, dazu. Beide Körmeister erklärten ausführlich und für die Zuschauer verständlich ihre Entscheidungen.

 

Die ganze Vorarbeit (Anmeldungen, Papiere, etc.) hatte schon Kerstin Tiemann erledigt, so dass wir dann bei besagtem schönen Wetter mit dem Vorlauf Hund anfangen konnten.

 

Am Samstag kamen nur ZTP Hunde dran, die auch alle bestanden. Da hatte ich schon Befürchtungen für die paar Hunde am Sonntag, aber auch die kamen alle durch, so dass wir eine 100%ige Bestehen-Quote hatten. Wahnsinn !!

 

Am Samstag hatte Roland Tafel die Aufgabe den Beute- und Spieltrieb zu testen, was ihm auch bei allen Hunden sehr gut gelang. Am Sonntag war Marco Schulz dran, der genauso erfolgreich die Hunde zum Spielen brachte.

 

Wie immer wurden wir hervorragend verköstigt und auch die „Pilzesammler“ machten ihre Aufgabe sehr gut (wie alle anderen Hilfspersonen auf dem Parcours auch).

 

So eine Veranstaltung könnte es öfters geben !!

Brigitte Gontard

27. Deutsche Meisterschaft THS in Tauberbischofsheim

7. August 2016

27. Deutsche Meisterschaft Turnierhundesport des RZV für Hovawarte in Tauberbischofsheim am 7. August 2016

 

Der Wettergott sorgte an diesem Wochenende für angenehme Temperaturen und viel Sonnenschein. 

In diesem Jahr haben 6 Teams aus der LG NRW keine Zeit und Mühen gescheut, an dieser schönen Veranstaltung teilzunehmen. Alle waren schon am Samstag und z. T. am Freitag angereist. So hatten sie auch die Möglichkeit, an dem Grillabend am Samstag gemeinsam teilzunehmen.


Pünktlich um 9:00 Uhr starteten die Geländeläufe 5.000 m und 2.000 m. Diesmal musste niemand mit dem Auto zum Start fahren, denn die Läufe starteten direkt am Hundeplatz. Somit waren auch genügend Teilnehmer und Gäste vor Ort, um die Läufer gebührend anzufeuern.


Ca. gegen 10:00 Uhr wurde die Veranstaltung offiziell durch die Begrüßung der Stellvertreterin des Präsidenten des RZV-HO, Sigrid Darting-Entenmann, unserem Richterobmann Michael Kunze, der Vorsitzenden der LG BaWü Eva Linden und dem Übungswart der LG Ba-Wü, Christian Linden eröffnet.


Nach den Geländeläufen gab es eine kurze Verschnaufpause und es ging es mit den Vierkämpfen weiter. Diese setzen sich aus 4 Disziplinen (Unterordnung, Hürden-, Slalom- und Hindernislauf) zusammen. 

Als nächstes folgten dann die Starts im VK 1, VK 2 und dem VK 3. Für diese Disziplin ist es notwendig, dass man sich im Vorfeld entsprechend mit einer bestimmten Punktezahl in der Unterordnung und mit einer bestimmten Gesamtpunktzahl in der jeweiligen Altersklasse qualifizieren muss. Im Unterschied zum VK 1 muss der Hundeführer im VK 2 und VK 3 mit über die Hürden springen. Wobei dies im VK 2 insgesamt 4 und im VK 3 insgesamt 6 Hürden sind. Im VK 3 richtet sich die Höhe der Hürden, die übersprungen werden müssen, nach der Altersklasse des Menschen. Eine besondere Herausforderung beim Hürdenlauf ist es, dass der Hund und der Mensch immer auf gleicher Höhe sein müssen.

 

Im Anschluss an die VK‘s starteten diverse Teams im Hindernislauf. Hier müssen beide eine 75 m lange Strecke laufen, wobei der Hund 8 unterschiedliche Hindernisse nehmen muss.


Am Nachmittag folgte dann der CSC (Combination-Speed-Cup).

Hier gingen insgesamt 3 CSC-Mannschaften an den Start. 

Eine Mannschaft besteht aus 3 Teams, die 3 unterschiedliche Sektionen als Staffel durchlaufen müssen. Der CSC ist immer das Highlight zum Abschluss jeder THS-Veranstaltung. Hier gingen insgesamt 3 Starter aus NRW als CSC-Mannschaft mit ihren Hunden an den Start. Alle Zuschauer fieberten bei den Durchläufen mit und feuerten die Teams lautstark an. Es war einfach herausragend zu sehen, wie souverän unsere Hovawarte trotz der „lautstarken Unterstützung“ ihr Ding erfolgreich durchgezogen haben.


Abschließend kann man sagen, dass es eine rundum gelungene Veranstaltung gewesen ist. 

Es hat sehr viel Freude bereitet, zu sehen, wie viel Spaß unsere Hovawarte am THS-Sport haben.

Der gemeinsame Sport von Mensch und Hund macht allen Beteiligten viel Spaß, was man an dem breit gefächerten Starterfeld sieht. Der THS-Sport fördert die Kondition, Beweglichkeit und Harmonie von Hund und Mensch.

Er ist für beide eine Bereicherung.


Unser Dank gilt auch dem Leistungsrichter, Herrn Noverbert Zizman, der die Mensch / Hund-Teams immer sehr fair bewertet hat. 


Auch möchten wir uns bei den vielen fleißigen Helfer des Hundesportvereins Tauberbischofsheim bedanken. Ganz besonderen Dank gilt dem Orgateam um Christian Linden und Karin Ostertag. Nur mit deren Hilfe war es möglich diese tolle und harmonische Veranstaltung durchzuführen.

 

Nanni Höhnerhaus

stv. THS-Beauftragte des RZV-H der LG 40

JB und ZTP in Gummersbach

21. / 22. Mai 2016

JB und ZTP in Gummersbach

21. / 22. Mai 2016

Traumhaftes Wetter in Gummersbach!!

 

Dass für den Sonntag angesagte Regenwetter hielt sich wirklich bis knapp vor Ende der Veranstaltung zurück.

 

Insgesamt 17 Hunde - 14 ZTP‘s und 3 JB´s - gab es für das

Körmeister-Team Brit Wuchert und Ulrike Tragbar zu richten.

Der Vorführhund hatte großen Spaß mit seinem Herrchen Peter. 

So hatten alle Starter im Vorfeld die Möglichkeit den Ablauf der ZTP zu sehen. 

Für den Helfer Christian Birke, den „Pilzsammler“ Jochen Borst und den Steward Britta Klesper

war das Wochenende Premiere in Gummersbach.

Sie haben ihre Aufgabe super gemeistert und dank der geduldigen Richter und dem tollen eingespielten Team der Gummersbacher Truppe verlief die Veranstaltung routiniert und völlig reibungslos.

Zum Teil waren Frauchen/ Herrchen nervöser und aufgeregter als ihre Hunde.

Die beiden Körmeister haben mit viel Einfühlungsvermögen gerichtet.

Leider konnten nicht alle Teilnehmer ihre ZTP/JB erfolgreich bestehen.

An diese Stelle nochmal einen herzlichen DANK an die Körmeister, die vielen Helfer im Hinter- und Vordergrund

und auch den Teilnehmern, die es mir als Zuchtwart-Azubine leicht gemacht haben und zu einer gelungenen Veranstaltung beigetragen haben.

 

Monica Hill

Traumhaftes Wetter in Gummersbach!!

 

Dass für den Sonntag angesagte Regenwetter hielt sich wirklich bis knapp vor Ende der Veranstaltung zurück.

 

Insgesamt 17 Hunde - 14 ZTP‘s und 3 JB´s - gab es für das

Körmeister-Team Brit Wuchert und Ulrike Tragbar zu richten.

Der Vorführhund hatte großen Spaß mit seinem Herrchen Peter. 

So hatten alle Starter im Vorfeld die Möglichkeit den Ablauf der ZTP zu sehen. 

Für den Helfer Christian Birke, den „Pilzsammler“ Jochen Borst und den Steward Britta Klesper

war das Wochenende Premiere in Gummersbach.

Sie haben ihre Aufgabe super gemeistert und dank der geduldigen Richter und dem tollen eingespielten Team der Gummersbacher Truppe verlief die Veranstaltung routiniert und völlig reibungslos.

Zum Teil waren Frauchen/ Herrchen nervöser und aufgeregter als ihre Hunde.

Die beiden Körmeister haben mit viel Einfühlungsvermögen gerichtet.

Leider konnten nicht alle Teilnehmer ihre ZTP/JB erfolgreich bestehen.

An diese Stelle nochmal einen herzlichen DANK an die Körmeister, die vielen Helfer im Hinter- und Vordergrund

und auch den Teilnehmern, die es mir als Zuchtwart-Azubine leicht gemacht haben und zu einer gelungenen Veranstaltung beigetragen haben.

 

Monica Hill

Leistungsprüfung in Gummersbach

23. April 2016

Leistungsprüfung der Hovawart-Übungsgruppe Gummersbach e.V.

 

Ort                                             Gummersbach Lieberhausen

Datum                                       23.04.2016

Leistungsrichter                       Gerhard Keßler

Prüfungsleiter                          Kerstin Golla-Weber

Fährtenleger                             Gundula Fonti, Roland Tafel

Helfer                                        Marko Schultz

 

…und das gesamte Gummersbacher Team

 

 

Klein, aber fein…

 

Obwohl wir zahlenmäßig eine große Übungsgruppe sind, konnten wir zu unserer Frühjahrsprüfung nur acht Prüfungsmeldungen verbuchen, 6 „Einheimische“ und 2 Fremdstarter. Recht wenig, mag man denken, wenn man weiß, dass samstags beim Übungsbetrieb regelmäßig mehr als 30 Teilnehmer auf der Tafel im Unterstand eingetragen sind und dass das ja mal gerade die Hälfte „unserer“ Hunde ist.

 

Aber so ist es eben manchmal: eine sehr kurze Vorbereitungszeit nach der Winterpause, verletzungsbedingte Ausfälle und einige Hunde sind einfach noch nicht so weit. Was aber alles ja nicht bedeutet, dass wenige Starter auch weniger gut bedeutet. Die gezeigten Leistungen waren durchweg sehr gut und bis auf einen Starter konnten alle das „Klassenziel“ erreichen.

 

Zuerst musste der „Präsident“ an den Start. Peter, selbst Fährtenausbilder und erfahrener Hundeführer, hatte sich zur FH2 angemeldet. Seine Hündin Frieda ist zwar noch sehr jung, aber da sie bereits sehr gute Leistungen im Übungsbetrieb gezeigt hatte, wollte er sich der Prüfungssituation stellen. Der Beginn war recht vielversprechend und der erste Schenkel wurde sehr gut ausgearbeitet. Auf den folgenden Schenkeln war das Gras schon sehr hoch und Frieda hat sehr schnell erkannt, dass man das mit der tiefen Nase etwas relativieren kann. Was sie aber nicht daran hinderte, die Gegenstände ganz exakt zu verweisen und auch die Winkel vorschriftsmäßig auszuarbeiten. Als sie in einen Bereich mit kürzerem Gras kam, wurde auch die Suche konzentrierter und am Ende hieß es: FH2 bestanden.

 

Auch auf den beiden IPO Fährten war das Gras bereits sehr hoch. Sowohl Pino als auch Flame nahmen das ab und an zum Anlass, die Nase etwas höher zu tragen, was, wie jeder weiß, eben ärgerliche Punkte kostet. Pino hat dann leider den letzten Gegenstand „übersehen“ und Flame legte einige kreative Pausen ein, aber dass am Ende doch noch 83 bzw. 84 Punkte übrigblieben, bestätigt die gute Gesamtleistung.

 

Drei der vier BH Starter hatten noch keine Prüfungserfahrung und die große Frage war, konnten sie ihre Nervosität in den Griff bekommen und die guten Leistungen aus dem Übungsbetrieb abrufen?

 

Ja, konnten sie. Den Anfang machte Christina mit Dante. Kurz: viel Nervosität bei Christina, die sie aber schnell in den Griff bekam und Dante merkte, na Gott sei Dank, bei Frauchen ist doch alles in Ordnung. Null Problemo, die technischen Teile sehr schön, Ablage top. Bestanden. Kalle mit Ganda waren die nächsten und Kalle als erfahrener Hase sollte doch wohl keine größeren Probleme haben. Hatte er auch nicht, aber Kalle, das mit den Schrittzahlen …

 

Jetzt waren Ute mit Jara und Hanna mit Juli an der Reihe, sozusagen ein 2-Generationen-Auftritt, da Hanna unsere jüngste und Ute eine unserer – entschuldige Ute – ältesten Mitglieder ist. Scheint eine sehr gute Kombination gewesen zu sein, denn die beiden zeigten die besten BH Vorführungen an diesem Tag. Sehr schöne Leistungen sowohl in Leinenführigkeit als auch Freifolge und auch die technischen Teile klappten. Am Schluss hatte Hanna die Nase vorn, aber wie der Richter bestätigte, waren die Unterschiede sehr gering.

 

Die nachfolgenden IPO Unterordnungen stellten die Nerven der beiden Hundeführerinnen, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, auf eine harte Probe. Für Gabi war sicherlich der fremde Platz ein Punkt und das mit dem Werfen müssen wir auch noch einmal üben, während Flame ihrem Frauchen ihre eigene Auslegung einiger Übungsteile demonstrierte. Schließlich man kann die Grundstellung doch auch einmal im Stehen ausführen…

Egal, am Ende hieß es bei Beiden: Abteilung B bestanden.

 

Man denkt ja immer, so schwer kann ein Verkehrsteil ja gar nicht sein, das kriegen wir schon hin. Aber eine Prüfungssituation ist nun einmal ganz anders als der Gang durch die Fußgängerzone und als es dann so weit war, konnte man schon eine leichte Nervosität bei den Hundeführern bemerken. Jogger, Fahrradfahrer, Autofahrer und das Auto hupt auch noch, Menschengruppe (wieso kommen die denn so nah?), oh je, Frauchen oder Herrchen ist ohne mich um die Ecke gegangen…

 

Alle bestanden und der Weg zum erfolgreichen IPO Sport steht allen weit offen.

 

Der abschließende Schutzdienst der IPO Hunde brachte die erwarteten Erfolge. Beide Hunde zeigten gute Leistungen, wobei auch Beide den schnellsten Weg zum Ziel suchten. Man weiß schließlich genau, dass der Helfer im sechsten Versteck steht…Am Ende konnten wir 2 neuen IPO-3 zur bestandenen Prüfung gratulieren.

 

Unser Leistungsrichter Gerhard Keßler hatte bereits bei der Anreise erschwerte Bedingungen, da er nicht nur den größten Teil seiner Anreise bei strömendem Regen hinter sich bringen, sondern sich bereits zu früher Morgenstunde auf den Weg machen musste, um pünktlich bei uns in Lieberhausen anzukommen. Wir bedanken uns für eine sehr gute und faire Richterleistung. Die Beurteilungen wurden ausführlich und verständlich erklärt, was den Hundeführern und auch uns Ausbildern für den weiteren Weg eine große Hilfe sein wird. Lieber Gerhard, vielen Dank.

 

Vielen Dank an unsere Prüfungsleiterin Kerstin, die in dieser Funktion ihren ersten Einsatz hatte und einen sehr guten Job gemacht hat. Danke an die Fährtenleger Roland und Gundula, an unseren Helfer Marko, an das wie immer perfekt organisierte Küchen- und Grillteam (das Essen war übrigens auch wieder Spitze) und an alle helfenden Hände, die zum Gelingen der Prüfung beigetragen haben.

 

Den größten Anteil an der Prüfung haben aber die Hundeführer, die sich und ihre Hunde einer Leistungsüberprüfung gestellt haben. Dafür vielen Dank.

 

Bei einem Prüfling hat es dieses Mal leider nicht funktioniert, da seine Hündin sich völlig unerwartet der Chipkontrolle entzogen hat. Lieber Gerd, auch das kann einmal passieren und beim nächsten Mal klappt auch das.

 

Wir hoffen, es hat den beiden Gast-Prüflingen bei uns gefallen. Beide sind für uns ja keine „Fremde“. Gabi hat vor vielen Jahren ihre „Hundesportkarriere“ mit ihrer Bente bei uns in Gummersbach begonnen und auch Kalle ist ein ehemaliges Mitglied der Übungsgruppe. Euch alles Gute und vielleicht sehen wir Euch ja noch mal bei einer Prüfung in Lieberhausen.

 

Prüfung vorbei heißt ja nicht Füße hochlegen und auf den Lorbeeren ausruhen. Montag ist wieder Unterordnung, Mittwoch Schutzdienst, Samstag volles Programm, Montag….

 

Wir sehen Euch

Petra

Leistungsprüfung der Hovawart-Übungsgruppe Gummersbach e.V.

 

Ort                                             Gummersbach Lieberhausen

Datum                                       23.04.2016

Leistungsrichter                       Gerhard Keßler

Prüfungsleiter                          Kerstin Golla-Weber

Fährtenleger                             Gundula Fonti, Roland Tafel

Helfer                                        Marko Schultz

 

…und das gesamte Gummersbacher Team

 

 

Klein, aber fein…

 

Obwohl wir zahlenmäßig eine große Übungsgruppe sind, konnten wir zu unserer Frühjahrsprüfung nur acht Prüfungsmeldungen verbuchen, 6 „Einheimische“ und 2 Fremdstarter. Recht wenig, mag man denken, wenn man weiß, dass samstags beim Übungsbetrieb regelmäßig mehr als 30 Teilnehmer auf der Tafel im Unterstand eingetragen sind und dass das ja mal gerade die Hälfte „unserer“ Hunde ist.

 

Aber so ist es eben manchmal: eine sehr kurze Vorbereitungszeit nach der Winterpause, verletzungsbedingte Ausfälle und einige Hunde sind einfach noch nicht so weit. Was aber alles ja nicht bedeutet, dass wenige Starter auch weniger gut bedeutet. Die gezeigten Leistungen waren durchweg sehr gut und bis auf einen Starter konnten alle das „Klassenziel“ erreichen.

 

Zuerst musste der „Präsident“ an den Start. Peter, selbst Fährtenausbilder und erfahrener Hundeführer, hatte sich zur FH2 angemeldet. Seine Hündin Frieda ist zwar noch sehr jung, aber da sie bereits sehr gute Leistungen im Übungsbetrieb gezeigt hatte, wollte er sich der Prüfungssituation stellen. Der Beginn war recht vielversprechend und der erste Schenkel wurde sehr gut ausgearbeitet. Auf den folgenden Schenkeln war das Gras schon sehr hoch und Frieda hat sehr schnell erkannt, dass man das mit der tiefen Nase etwas relativieren kann. Was sie aber nicht daran hinderte, die Gegenstände ganz exakt zu verweisen und auch die Winkel vorschriftsmäßig auszuarbeiten. Als sie in einen Bereich mit kürzerem Gras kam, wurde auch die Suche konzentrierter und am Ende hieß es: FH2 bestanden.

 

Auch auf den beiden IPO Fährten war das Gras bereits sehr hoch. Sowohl Pino als auch Flame nahmen das ab und an zum Anlass, die Nase etwas höher zu tragen, was, wie jeder weiß, eben ärgerliche Punkte kostet. Pino hat dann leider den letzten Gegenstand „übersehen“ und Flame legte einige kreative Pausen ein, aber dass am Ende doch noch 83 bzw. 84 Punkte übrigblieben, bestätigt die gute Gesamtleistung.

 

Drei der vier BH Starter hatten noch keine Prüfungserfahrung und die große Frage war, konnten sie ihre Nervosität in den Griff bekommen und die guten Leistungen aus dem Übungsbetrieb abrufen?

 

Ja, konnten sie. Den Anfang machte Christina mit Dante. Kurz: viel Nervosität bei Christina, die sie aber schnell in den Griff bekam und Dante merkte, na Gott sei Dank, bei Frauchen ist doch alles in Ordnung. Null Problemo, die technischen Teile sehr schön, Ablage top. Bestanden. Kalle mit Ganda waren die nächsten und Kalle als erfahrener Hase sollte doch wohl keine größeren Probleme haben. Hatte er auch nicht, aber Kalle, das mit den Schrittzahlen …

 

Jetzt waren Ute mit Jara und Hanna mit Juli an der Reihe, sozusagen ein 2-Generationen-Auftritt, da Hanna unsere jüngste und Ute eine unserer – entschuldige Ute – ältesten Mitglieder ist. Scheint eine sehr gute Kombination gewesen zu sein, denn die beiden zeigten die besten BH Vorführungen an diesem Tag. Sehr schöne Leistungen sowohl in Leinenführigkeit als auch Freifolge und auch die technischen Teile klappten. Am Schluss hatte Hanna die Nase vorn, aber wie der Richter bestätigte, waren die Unterschiede sehr gering.

 

Die nachfolgenden IPO Unterordnungen stellten die Nerven der beiden Hundeführerinnen, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, auf eine harte Probe. Für Gabi war sicherlich der fremde Platz ein Punkt und das mit dem Werfen müssen wir auch noch einmal üben, während Flame ihrem Frauchen ihre eigene Auslegung einiger Übungsteile demonstrierte. Schließlich man kann die Grundstellung doch auch einmal im Stehen ausführen…

Egal, am Ende hieß es bei Beiden: Abteilung B bestanden.

 

Man denkt ja immer, so schwer kann ein Verkehrsteil ja gar nicht sein, das kriegen wir schon hin. Aber eine Prüfungssituation ist nun einmal ganz anders als der Gang durch die Fußgängerzone und als es dann so weit war, konnte man schon eine leichte Nervosität bei den Hundeführern bemerken. Jogger, Fahrradfahrer, Autofahrer und das Auto hupt auch noch, Menschengruppe (wieso kommen die denn so nah?), oh je, Frauchen oder Herrchen ist ohne mich um die Ecke gegangen…

 

Alle bestanden und der Weg zum erfolgreichen IPO Sport steht allen weit offen.

 

Der abschließende Schutzdienst der IPO Hunde brachte die erwarteten Erfolge. Beide Hunde zeigten gute Leistungen, wobei auch Beide den schnellsten Weg zum Ziel suchten. Man weiß schließlich genau, dass der Helfer im sechsten Versteck steht…Am Ende konnten wir 2 neuen IPO-3 zur bestandenen Prüfung gratulieren.

 

Unser Leistungsrichter Gerhard Keßler hatte bereits bei der Anreise erschwerte Bedingungen, da er nicht nur den größten Teil seiner Anreise bei strömendem Regen hinter sich bringen, sondern sich bereits zu früher Morgenstunde auf den Weg machen musste, um pünktlich bei uns in Lieberhausen anzukommen. Wir bedanken uns für eine sehr gute und faire Richterleistung. Die Beurteilungen wurden ausführlich und verständlich erklärt, was den Hundeführern und auch uns Ausbildern für den weiteren Weg eine große Hilfe sein wird. Lieber Gerhard, vielen Dank.

 

Vielen Dank an unsere Prüfungsleiterin Kerstin, die in dieser Funktion ihren ersten Einsatz hatte und einen sehr guten Job gemacht hat. Danke an die Fährtenleger Roland und Gundula, an unseren Helfer Marko, an das wie immer perfekt organisierte Küchen- und Grillteam (das Essen war übrigens auch wieder Spitze) und an alle helfenden Hände, die zum Gelingen der Prüfung beigetragen haben.

 

Den größten Anteil an der Prüfung haben aber die Hundeführer, die sich und ihre Hunde einer Leistungsüberprüfung gestellt haben. Dafür vielen Dank.

 

Bei einem Prüfling hat es dieses Mal leider nicht funktioniert, da seine Hündin sich völlig unerwartet der Chipkontrolle entzogen hat. Lieber Gerd, auch das kann einmal passieren und beim nächsten Mal klappt auch das.

 

Wir hoffen, es hat den beiden Gast-Prüflingen bei uns gefallen. Beide sind für uns ja keine „Fremde“. Gabi hat vor vielen Jahren ihre „Hundesportkarriere“ mit ihrer Bente bei uns in Gummersbach begonnen und auch Kalle ist ein ehemaliges Mitglied der Übungsgruppe. Euch alles Gute und vielleicht sehen wir Euch ja noch mal bei einer Prüfung in Lieberhausen.

 

Prüfung vorbei heißt ja nicht Füße hochlegen und auf den Lorbeeren ausruhen. Montag ist wieder Unterordnung, Mittwoch Schutzdienst, Samstag volles Programm, Montag….

 

Wir sehen Euch

Petra

"B & C" - Kurs mit Josef Wild  

1. - 3. April 2016

Endlich mal wieder ein Kurs in Gummersbach…

Ausgerechnet am 01.April sollte er beginnen, unser erster Kurs seit langem. Na ja, mag der ein oder andere gedacht haben, hoffentlich kein April-Scherz unserer Ausbilder und der Sepp Wild kommt wirklich. 14 Teilnehmer waren schnell gefunden und so konnte der langersehnte 3-Tages-Kurs in Teil B und C pünktlich um 9.00 Uhr starten.

Die Teilnehmergruppe war vom Ausbildungsstand her bunt gemischt. Angefangen mit Carlos, unserem knapp einjährigen Riesenschnauzer, über Hanna, die mit Juli auf die BH hinarbeitet bis zu den 3er Aspiranten Sandy, Melissa und Ludgera. Dazwischen die große Gruppe, die, zwar mit unterschiedlichem Ausbildungsstand, den Weg zur IPO1 eingeschlagen hat. Beste Voraussetzungen für einen abwechslungsreichen Kurs mit sehr motivierten Hundeführern und einem engagierten Ausbilder. Damit auch alles optimal funktionieren sollte, hatten wir im Vorfeld alles getan: den Regen abbestellt, soviel Sonne wie möglich geordert, die Küche und somit das Essen Ausbilderfreundlich vorbereitet. Nur wer den Haken bei „möglichst viel Wind“ gesetzt hat, haben wir nicht herausgefunden…

Dass der Kurs dann aber so erfolgreich verlaufen ist, ist der Arbeit von Sepp Wild zuzuschreiben. Mit viel Engagement und Einfühlungsvermögen, Verständnis für die Hundeführer und nicht zuletzt mit seinem unglaublichen Hundeverstand hat er dem Kurs seinen Stempel aufgesetzt. Jeder Hund wurde individuell und vor allen Dingen für den Hundeführer verständlich und umsetzbar gearbeitet, was sich insbesondere in den täglich sichtbaren Verbesserungen wiederspiegelte. Auch mit Kritik wurde, wo sie angebracht war, nicht gespart, aber sofort wurde dem Hundeführer die Lösungsmöglichkeit angeboten und an der Umsetzung erfolgreich gearbeitet. Was wieder einmal beweist, wie wichtig positive Kritik ist.

Im Teil C hatten unsere beiden Helfer Roland und Marko dann die Möglichkeit, gemeinsam mit Sepp Wild an den verschiedenen Problemstellungen der Hunde gezielt zu arbeiten, was auch wie bereits bei der Unterordnung in Verlauf des Kurses erste Veränderungen zeigte.

Großes Lob auch an alle Hundeführer, die sich durchgehend während der 3 Tage auf dem Platz aufgehalten, die arbeitenden Hunde beobachtet und den Ausführungen von Sepp zugehört haben. An dieser Stelle aber auch ein Danke schön für die geleistete Arbeit der Gummersbacher Ausbilder. Wir können uns dem nur anschließen, was auch Sepp während dem Kurs betont hat: die Ausbilder haben im Vorfeld eine gute Arbeit geleistet und diese Basis hat es möglich gemacht, die von Sepp initiierten Veränderungen und die Arbeit mit und an Hund und Hundeführer so schnell umzusetzen.

Es war ein gelungener, harmonischer Kurs, der uns viele neue Wege aufgezeigt und vielleicht im Ausbildungs-Alltagstrott Vergessenes wieder hervorgeholt hat. Vor allem hat er aber eines bewirkt: er hat viele von uns zum Nachdenken und zum Umdenken veranlasst, nicht nur was unterschiedliche Methoden in der Ausbildung betrifft, sondern auch den Umgang mit unserem eigentlich besten Freund. Besonders diesen Aspekt werden wir in unserer künftigen Arbeit nicht vergessen und das hat Sepp Wild erfolgreich auf den Weg gebracht.

  • Petra, dieses Mal ohne Geronimo…

  • Sandy mit Draco

  • Peter mit Frieda

  • Marko mit Carlos

  • Jochen mit Luca

  • Tanja mit Shorty

  • Melissa mit Flame

  • Marion mit Sam

  • Ludgera mit Malindi

  • Karin mit Mila

  • Georg mit Cento

  • Martin mit Minou

  • Hanna mit Juli

  • Manuela mit Cenzo

  • Erika mit Luca

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