TURNIERHUNDESPORT

THS (Turnierhundesport) ist ein Bewegungssport mit dem Hund für jedes Alter.

 

Hierbei kann den zunehmenden Bedürfnissen nach Spiel, Vergnügen, Geselligkeit, Sport, Bewegung und Leistung nachgegangen werden. Im Einzel- oder Mannschaftswettkampf werden Hundeführer und Hund entsprechend der eigenen Leistungsfähigkeit gefordert. Außerdem wird dem Bewegungstrieb des Hundes Rechnung getragen, denn er kann sich bei diesen Übungen richtig ausleben. Der THS leistet einen erheblichen Beitrag zur Gesunderhaltung unserer bewegungsarmen Gesellschaft.

THS findet Samstags ab 14.30 Uhr statt. Ausbilder und Ansprechpartner hierfür sind Nanni Höhnerhaus und Renate Ruhm.

Die Prüfungsordnung Turnierhundesport umfasst folgendes Angebot:

Leistungsprüfungen (BH erforderlich):

Geländelauf (1, 2 und 5 km)

 

Hierbei absolvieren die Mensch- / Hund-Teams einen gemeinsamen Lauf über 1, 2 oder 5 km. Die Laufstrecke sollte möglichst durch Wald und Flur erfolgen.

 

Vierkampf 1, 2 und 3

 

Die Königsdisziplin in dieser Sportart, oder anders gesagt: was der Zehnkampf in der Leichtathletik darstellt, ist der Vierkampf im Bereich Turnierhundesport.

Insgesamt gehören die Übungsteile: Gehorsam, Hindernislauf, Slalom und Hürdenlauf zu dieser Art Körperertüchtigung für Mensch und Hund.

  • Gehorsamsübung: Ohne Gehorsam läuft im Hundesport gar nichts, also gehören zum Beispiel die Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz- und Platzübung und beim Vierkampf 2 und 3 auch die Stehübung selbstverständlich als ein Übungsteil zum Vierkampf.

  • Hürdenlauf: Der Hürdenlauf verlangt vom Hundesportler gleich zwei Anforderungen: Schnelligkeit und Schnellkraft. Während wir als Menschen dieses trainieren müssen, bringt der Hund solche Voraussetzungen in aller Regel schon mit. Im Vierkampf 1, also der "Einsteigerklasse", haben Hund und Hundeführer eine 60 Meter lange Sprintstrecke gemeinsam und parallel zu bewältigen, wobei der Hund vier Hürden in Höhe von 30 Zentimetern zu überwinden hat. Die Laufzeit und Fehlerpunkte fließen in die Gesamtwertung ein. Der Hürdenlauf des Vierkampf 2 und 3 beträgt die Laufstrecke 60 m bzw. 80 m, garniert mit insgesamt 6 Hürden. Die Anforderungen an die Sportlichkeit des Hundeführer werden hier gesteigert. Im Vierkampf 2 und 3 muss der Hundeführer ebenfalls die Hürden bewältigen. Ja und da können beide Fehler machen, Zeit- wie Gerätefehler. Hundeführer und Hund müssen auch hier zeigen, dass sie ein Team sind.

  • Slalomlauf: Es ist schon faszinierend, sich das gekonnte Zusammenspiel von Herrchen/Frauchen und Hund anzuschauen, wenn sie gemeinsam den 55 m (VK-1) bis 75 m (VK-3) langen und in den Slalomtoren 1,40 Meter breiten Zick-Zack-Kurs bewältigen. Um Strafpunkte zu vermeiden, müssen Hundeführer und Hund die Tore passieren und keine Stange auslassen. Zwei Wertungsdurchgänge fließen in die Ergebnisermittlung ein. 

  • Hindernislauf: Auch diese Strecke ist wieder 75 Meter lang, aber wie zum Beispiel eine Joggingstrecke mit Hürde, Schrägwand, Tunnel, einem 65 Zentimeter hohen Laufdiel, einem Durchsprung, einem Hoch-Weit-Sprung, erklettern oder durchkriechen die Hunde diese. Der Hundeführer darf hingegen neben den Geräten laufen. Kaum zu glauben, aber trotz aller zu überwindenden Hindernisse ist der Hund meistens noch eher am Ziel als Herrchen/Frauchen und die ringen - dort angekommen - ganz schön nach Luft, spätestens nach dem zweiten Wertungsdurchgang. 

Combinations-Speed-Cup „CSC“

Der CSC ist immer wieder das Highlight am Ende einer Prüfung. Hier sind pro Mannschaft jeweils 3 Mensch-/Hund-Teams am Start. Gehorsam, Tempo und Sozialverträglichkeit sind hier sehr wichtig. Es werden drei verschiedene Sektionen mit diversen Hindernissen, Slalomtoren etc. durchlaufen. Die 3 Teams stehen an drei verschiedenen Starttoren und dürfen vergleichbar wie beim Staffellauf erst starten, wenn der vorherige Läufer sein Zieltor durchlaufen hat.

Breitensport-Wettbewerbe (keine BH erforderlich)

Hindernislauf: (siehe Hindernislauf bei den Vierkämpfen)

Dreikampf: (Laufdisziplinen: Hürden-/ Slalom-/ Hindernislauf wie beim Vierkampf ohne UO)

Shorty: 

Diese Form des Wettkampfes könnte man auch als Kurzbahn des CSC bezeichnen. Zwei sich kreuzende Hindernisbahnen stellen die Anforderung an die Teams dar. Durch die im Gegensatz zum CSC reduzierte Grundanforderung an den Ausbildungsstand von Hund und Hundeführer wird auch mit dem Shorty die Hemmschwelle zum Einstieg in den Wettkampfsport nach unten verschoben.

 

K.O.-Cup

Zwei Teams führen auf zwei parallelen Parcouren, aus Turnierhundsport-Hindernissen einen Kurzstreckenlauf aus.  Die Teams nehmen jeweils die Startposition ein. Auf das Startkommando durchlaufen die Teams den Parcour. Die Hunderführer laufen unmittelbar rechts von den Geräten mit. Das Siegerteam kommt eine Runde weiter (K.O.-Prinzip).

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